Retrodigitalisierung

Retrodigitalisierung

Die Buchstabenstrecken AE des WBÖ (mit ca. 75.000 Stichwörtern) sind zwischen 1963 und 2015 in gedruckten Bänden im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erschienen. Das Ziel der Retrodigitalisierung ist es, die Inhalte dieser gedruckten WBÖ-Printbände erstens als Volltexte zu erfassen und diese zweitens, gemeinsam mit den sukzessive neu erscheinenden WBÖ-Artikeln, digital zu publizieren. 

Die Ausgangslage für die Retrodigitalisierung bilden TEI-konforme XML-Daten der alten WBÖ-Artikel, die durch semantisches Tagging (Informationsanreicherung) tiefenerschlossen werden, ohne dass inhaltliche Änderungen am Material vorgenommen werden. Das Ergebnis der TEI-Transformation ist ein wohlgeformtes und valides TEI-konformes XML, das strukturell an die neuen WBÖ-Artikel angeglichen ist und durch redaktionelle Nachbearbeitung und entsprechendes Rendering flexibel in das Erscheinungsbild des WBÖ eingebunden werden kann. Die semantische Aufbereitung ermöglicht somit eine Integration der alten WBÖ-Artikel in die digitale Publikationsplattform, eine bessere Durchsuchbarkeit aller WBÖ-Artikel (alt wie neu) und schafft dadurch auch die Grundlage für mehr Interoperabilität. Außerdem werden neben den retrodigitalisierten Artikeln zusätzlich die Digitalisate des gedruckten Originalartikels einsehbar sein. 

Die Retrodigitalisierung erfolgt in enger Kooperation mit der Infrastruktursäule des ACDH und dem Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.